Immobilienmakler

Der Immobilienmakler beschreibt den Vermittler von Immobilien von verschiedenen Verkäufern an private und geschäftliche Personen. Zwar ist der Beruf kein offizieller Ausbildungsberuf, für die Tätigkeit als Makler wird jedoch eine Genehmigung oder ein Zertifikat benötigt, welches dem Makler das Vermitteln von Immobilien erlaubt und dem Kunden ein gewisses Maß an Sicherheit gibt.

Alle Infos über Immobilienmakler in Berlin, München, Hamburg, Köln, Stuttgart, Düsseldorf und Bremen finden sie bei uns

Um für den Beruf des Immobilienmaklers aber trotzdem eine Ausbildung zu erhalten, werden von verschiedenen Akademien und Einrichtungen, wie zum Beispiel den Industrie- und Handelskammern Kurse zum Immobilienmakler angeboten. In diesen wird der angehende Makler im Kunden- bzw. Verkaufsgespräch geschult und bekommt vor allem auch einige Lerneinheiten zum Thema “Rechtsfragen” vermittelt. Die Kosten für eine solche Ausbildung liegen in der Regel zwischen 1000 und 3000 Euro. Wichtig ist jedoch, dass auf einen anerkannten Abschluss geachtet wird, wie ihn zum Beispiel die IHKs vergeben. Viele Zertifikate von privaten Anbietern bleiben am Ende hingegen wertlos.

Zu den Aufgaben eines Immobilienmaklers gehören in erster Linie die Suche nach freien Immobilien und deren Bewertung, sowie intensive Zusammenarbeit mit dem Finanz- und Katasteramt. Natürlich zählen zu dem Berufsbild aber auch breit gefächerte Kundengespräche und Vertragsschließungen. Dies gilt zumindest für den Vermittlungsmakler. Man sollte zwischen diesem und dem Nachweismakler unterscheiden, da letzterer lediglich für das Aufsuchen von potentiellen Kunden zuständig ist und nicht für die gesamte Verkaufsabwicklung. Um neue, mögliche Kunden zu finden greift der Makler dabei meist auf herkömmliche Methoden, wie das Durchsuchen von Zeitungsinseraten oder Internetanzeigen zurück.

Wichtig im Job des Maklers ist es, das dieser ständig die Neutralität zwischen Verkäufer und Kunden bewahrt und beider Interessen gleichstark berücksichtigt. Er ist also auch dafür zuständig, mit beiden Parteien in Verhandlung zu treten für den Fall, dass zwischen Kunden und Anbieter Uneinigkeit besteht. Für den Makler ist der Abschluss eines Vertrages dabei ein wichtiges Ziel, da er normalerweise ausschließlich auf Provisionsbasis arbeitet und nur an erfolgreichen Vermittlungen verdienen kann. Ein Durchschnittsverdienst wird bei etwa 2500 Euro monatlich veranschlagt, jedoch ist dieser Wert nicht von großer Bedeutung, da erfolgreiche Makler durchaus ein Vielfaches dieser Summe und wiederum weniger erfolgreiche Makler nur einen Bruchteil dieses Verdienstes erzielen können. Mit der Erfolgsquote steigen dabei in der Regel natürlich auch die Preise für den entsprechenden Makler. Diese orientieren sich aber auch am Wert der Immobilie sowie deren Verkaufschancen. Diese Faktoren werden maßgeblich durch den Zustand des Gebäudes, sowie dessen Lage, Größe und Nutzungsbedingungen bestimmt.